Checkliste für die nächsten Schritte (nach Woche 1) — Hund / Welpe
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Nach Woche 1 Checkliste — Hund / Welpe
Die erste Woche ist geschafft. Jetzt geht es darum, eine Routine aufzubauen, Problemgewohnheiten frühzeitig vorzubeugen und den Alltag zu erleichtern.
1) Eine einfache Routine etablieren
- Feste Fütterungszeiten einhalten (wenn möglich, täglich zur gleichen Zeit)
- Einen planbaren Zeitpunkt für den Toilettengang wählen (besonders nach dem Schlafen, Spielen und Fressen)
- Täglich 1–2 kurze Spiel-/Trainingseinheiten einplanen (5–10 Minuten)
2) Den Tierarztbesuch bestätigen
- Falls noch nicht geschehen: den ersten Gesundheitscheck-Termin vereinbaren
- Alle vorhandenen Unterlagen mitbringen (Impfungen, Mikrochip, frühere Medikamente)
- Nach Ernährung, gesundem Gewicht, Parasitenprävention und Zahnreinigung fragen
3) Das Setup optimieren (nur wenn es hilft)
- Immer nur eine Verbesserung hinzufügen, damit der Hund nicht überreizt wird
- Verbesserungen in Betracht ziehen, die den Aufwand reduzieren:
- Leichtere Futter-/Wasserroutine
- Ein ruhigerer Ruhebereich (Bett/Käfig-Setup)
- Bessere Kautoptionen (zum Schutz der Möbel)

4) Die „einfachen Erfolge“ trainieren (nächste 2 Wochen)
- 1–2 Fokusfähigkeiten auswählen: Reagieren auf den Namen, Sitz, Leinenführigkeit, Käfiggewöhnung
- Ruhiges Verhalten belohnen (Sich niederlassen, ruhiges Warten)
- Training kurz halten und mit einem Erfolg beenden
5) Sanfte Sozialisierung (Vertrauensaufbau)
- Neue Geräusche, Menschen, Oberflächen und kurze Ausflüge langsam einführen
- Positiv und stressfrei gestalten
- Wenn der Hund gestresst wirkt, einen Schritt zurückgehen und langsamer vorgehen
6) Langeweile vorbeugen (und Problemverhalten)
- Spielzeug rotieren, anstatt alles liegen zu lassen
- Anreicherung hinzufügen:
- Futterrätsel / Leckerlispielchen
- Schnüffelspaziergänge (geistige Beschäftigung)
- Kauzeit (beaufsichtigt)

7) Einen Reinigungs- + Wartungsrhythmus festlegen
- Täglich: schnelle Reinigung des Futterbereichs, Spielzeug auf Beschädigungen prüfen
- Wöchentlich: Näpfe waschen, Bettzeug waschen, Spielzeug erneuern
- Enzymreiniger vorrätig halten (Unfälle passieren während des Lernens)
8) Wenn Sie andere Haustiere haben: Einführungen langsam gestalten
- Zuerst Ressourcen trennen (Futter/Wasser/Ruhebereiche)
- Nur kurze, ruhige Interaktionen – mit einem guten Gefühl beenden

9) Wichtiges verfolgen
- Appetit + Wasseraufnahme
- Toilettengewohnheiten (Muster helfen, den Zeitplan anzupassen)
- Energielevel und Schlaf
- Auslöser für Kauen/Springen/Bellen (Zeit + Situation)
10) Wissen, wann der Tierarzt anzurufen ist
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Wenn sich etwas nicht richtig anfühlt und sich nicht bessert, vertrauen Sie Ihrem Bauchgefühl und rufen Sie an.
Profi-Tipp
Nach der ersten Woche schlägt Beständigkeit die Intensität. Eine feste Routine + kleine tägliche Trainingserfolge = ein ruhigerer Hund und weniger Ärger später.
